• Schauspiel

Lichtspiel

Nach dem Roman von Daniel Kehlmann | Dramatisierung von Thomas Spieckermann
Kooperation TAK Theater Liechtenstein und Théâtre National du Luxembourg
Zwischen Opportunismus und Selbsttäuschung entfaltet sich das Porträt eines Künstlers, der im Schatten des Nationalsozialismus weitermacht. Ein Stück über Schuld, Verdrängung und die Fragilität moralischer Gewissheiten.

Georg W. Pabst war einer der grossen Regisseure der deutschen Stummfilmzeit, «Die freundlose Gasse» (1925) gilt als eines seiner Meisterwerke. Nach der Machtergreifung Hitlers emigriert Pabst in die USA, kann in Hollywood aber nicht reüssieren. So kehrt er mit seiner Familie zurück zu seiner kranken Mutter nach Österreich und begibt sich damit in die Hände des Nationalsozialismus. Von Goebbels erhält er ein klares Angebot: «Bedenken Sie, was ich Ihnen bieten kann. Zum Beispiel KZ. Was ich Ihnen aber auch bieten kann, ist: Alles, was Sie wollen. Jedes Budget, jeden Schauspieler, jeden Film, den Sie machen wollen.»

Pabst will Filme machen und startet eine zweite Karriere in Nazi-Deutschland. Doch wo sind die Grenzen? Gibt es nach dem mephistophelischen Pakt noch ein Zurück? Wie funktioniert die Trias zwischen Schuld, Gewissen und Verdrängung und wie geht man damit um, wenn sich die politische Situation immer weiter verschlimmert, bis es zu spät ist?

Regie
Oliver Vorwerk

Ausstattung
Alexander Grüner

Dramaturgie
Thomas Spieckermann

Mit
Stefan Gebelhoff
Antonia Jungwirth
Georg Melich
André Rohde
Nicole Spiekermann
N. N.

«Kunst ist immer unnötig, wenn sie entsteht. Und später, wenn man zurückblickt, ist sie das Einzige, was wichtig war.»
Daniel Kehlmann, «Lichtspiel»

Addendum

Preis: CHF 30, 40, 50 | erm. 10
PremiereSamstag, 16.01.27
19.30 Uhr, TAK

Freitag, 22.01.27
19.30 Uhr, TAK

Info: Einführung um 18.50 Uhr
Mittwoch, 03.02.27
19.30 Uhr, TAK

Info: Einführung um 18.50 Uhr
DernièreSamstag, 20.02.27
19.30 Uhr, TAK

Info: Einführung um 18.50 Uhr
    «Kunst ist immer unnötig, wenn sie entsteht. Und später, wenn man zurückblickt, ist sie das Einzige, was wichtig war.»
    Daniel Kehlmann, «Lichtspiel»

    Addendum

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