- Schauspiel
Die Schule der Frauen
Monsieur Arnolphe möchte heiraten. Was ihn jedoch bisher davon abhielt, ist die Sorge, seine Zukünftige könnte klug, selbstbewusst, ja selbstbestimmt sein. Um diesem Schicksal zu entgehen, hat er vor 13 Jahren das Bauernmädchen Agnès adoptiert, das er nun, nach Jahren auf der Klosterschule, auf sein Landgut bringen liess, wo sie fernab der lasterhaften Stadt bald seine Frau werden soll. Als jedoch Agnès von ihrem Turmfenster aus den jungen Horace entdeckt, bahnt sich die Liebe – obwohl die junge Frau noch nichts darüber weiss – von selbst ihren Weg.
Molières meisterliche Verknüpfung der entgegengesetzten Intrigen Arnolphes und Horaces macht Arnolphe ungewollt zum Regisseur, Zuschauer, Gefangenen und Opfer seines eigenen Schicksals. Die 1662 geschriebene «Die Schule der Frauen» markiert Molières Durchbruch zur grossen Charakterkomödie.
Das Regie-Duo Sarah Viktoria Frick und Martin Vischer inszenierte zuletzt am Landestheater Niederösterreich und am Bronski & Grünberg Theater, wo es mit vielschichtigen, düster-witzigen Inszenierungen für Begeisterung sorgte.
Regie
Sarah Viktoria Frick
Martin Vischer
Bühne und Kostüme
Giovanna Bollinger
Stephan Weber
Musik
Sebastian Herzfeld
Dramaturgie
Julia Engelmayer
Service Schalter
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