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Team_Gleichgewicht der Stimmen_Foto Michael Zanghellini_web.jpg

Wenn jede Stimme zählt

Klassenzimmerstück macht Demokratie erfahrbar

Montag, 02.03.26

Demokratie ist schnell erklärt – aber schwer zu erleben. Genau hier setzt das interaktive Theaterprojekt Gleichgewicht der Stimmen von ASSITEJ Liechtenstein und dem TAK Theater Liechtenstein an. In diesem Klassenzimmerstück für Jugendliche wird politische Bildung nicht vermittelt, sondern erfahrbar gemacht. Neben den bereits ausverkauften Schulvorstellungen werden auch zwei öffentliche Vorstellungen gezeigt, die sich an ein gemischtes Publikum ab 12 Jahren richten.

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Natscha Grasser, Konzept und Regie

In dem Game-basierten Stück (Konzept und Regie: Natascha Grasser, Gamedesign: Florian Jindra) sind die Zuschauer:innen nicht Publikum, sondern Teil eines Systems, das sich ständig verändert. Stimmen werden abgewogen, neu geordnet, mitunter überhört. Was passiert, wenn einige fehlen? Wenn nur noch wenige den Ton angeben? Entscheidungen haben Konsequenzen – und plötzlich wird spürbar, wie fragil demokratische Prozesse sind.

Gerade für junge Menschen eröffnet diese Form des Theaters neue Zugänge zu gesellschaftlichen Fragen. Demokratie wird nicht erklärt, sondern erspürt: in Bewegung, im Klang, in Momenten der Stille. Wer erlebt, wie sich Ausschluss anfühlt – oder wie viel Mut es braucht, die eigene Stimme einzubringen –, entwickelt ein anderes Verständnis von Demokratie.

So entsteht ein Erfahrungsraum, in dem Mitbestimmung, Verantwortung und Zuhören zentrale Rollen spielen. Kultur wird damit zum Ort des Lernens und der Auseinandersetzung. Nicht laut, nicht missionarisch, sondern nahbar und offen. Gleichgewicht der Stimmen zeigt: Demokratie beginnt nicht erst bei Wahlen. Sie beginnt dort, wo zugehört wird – und wo jede Stimme Gewicht bekommt.

Öffentliche Vorstellungen

TAK Schauspiel 12+

Gleichgewicht der Stimmen

ASSITEJ Liechtenstein und TAK Theater Liechtenstein

Konzept und Regie: Natascha Grasser, Gamedesign: Florian Jindra, Kostüme: Flurina Marxer
Mit: León Cremonini, Sabrina Fischer

Mittwoch, 11.03.26
19.00 Uhr, Realschule Balzers
(www.tak.li)

Mittwoch, 18.03.26
19.00 Uhr, Haus Gutenberg
(www.haus-gutenberg.li)
Im Anschluss Podiums-Diskussion mit Landtagspräsident Manfred Kaufmann, Dr. Karin Manuela Frick, Forschungsbeauftragte Politik

Liechtenstein-Institut, Sabrina Fischer, Schauspielerin im Klassenzimmer-Theater

Gleichgewicht der Stimmen

GleichgewichtDerStimmen_web.jpg

Gleichgewicht der Stimmen

Ein interaktives Theatererlebnis über Demokratie, Vielfalt und Mitbestimmung
Wessen Stimme zählt? Jede Stimme zählt! In diesem interaktiven Klassenzimmerstück begeben sich Schüler:innen auf die Spur der «verlorenen Stimmen» – und entdecken, wie Demokratie wirklich gelingt.
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Presseberichte

Bei dem Pressebesuch auf den Endproben konnte ein ersten Eindruck des Stückes gewonnen werden, die Stimmen dazu:

Auf www.lie24.li schreibt Johannes Mattivi.

Julia Kaufmann war für das Liechtensteiner Vaterland vor Ort, den ganzen Artikel auf www.vaterland.li: «Die Idee zur Produktion entstand im Zuge des 20-jährigen Jubiläums von Assitej Liechtenstein im vergangenen Jahr. Präsident Georg Biedermann erklärt, man habe bewusst ein Stück über Demokratie für junges Publikum entwickeln wollen und sich deshalb für das Klassenzimmerformat entschieden. «Das Thema ist hochaktuell», sagt er. «Zudem freuen wir uns, mit Natascha Grasser eine Regisseurin gewonnen zu haben, die bereits zahlreiche Stücke in diesem Spielformat realisiert hat», ergänzt Biedermann. Die Regisseurin selbst beschreibt den Entstehungsprozess von «Gleichgewicht der Stimmen» als offen und dynamisch. Zwei Grundideen hätten das Projekt getragen: eine inhaltliche Auseinander-setzung mit Demokratie und das Spielformat selbst. Ziel sei es gewesen, Theater und Spieldramaturgie miteinander zu verbinden, um junge Menschen über spielerische Mechanismen für Theater zu begeistern. «Das Publikum übernimmt eine aktive Rolle, registriert sich, trifft Entscheidungen und beeinflusst den Verlauf der Aufführung», erklärt sie. Für die Schauspielenden bedeutet das eine besondere Herausforderung. «Die grösste Aufgabe ist, auf das Publikum zu reagieren», so Grasser. Improvisation sei zentral, gleichzeitig gebe es ein ausgeklügeltes Sicherheitsnetz an dramaturgischen Möglichkeiten. «Der Vorteil dieses Formats liegt darin, dass demokratische Prozesse nicht nur erzählt, sondern unmittelbar erfahrbar werden.»

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