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Lesen hilft

Liechtensteiner Autor:innen lesen ukrainische Literatur
Benefizveranstaltung
Es lesen: Sabine Bockmühl, Hansjörg Quaderer, Sylvana Schneider, Stefan Sprenger.

Die Ukraine: Ein riesiges Land mit 41 Millionen Einwohnern, das im Laufe seiner Geschichte wiederholt von anderen Mächten zerstückelt, einverleibt und ausgebeutet wurde. Seit der Annexion der Krim 2014 befindet sich das Land im Kriegszustand mit Russland. Nicht zuletzt durch die fast 50 Jahre dauernde sowjetische Herrschaft führt die Ukraine als eigenständiges Kulturland in der Wahrnehmung Westeuropas ein Schattendasein. 

Dabei erzählt die ukrainische Literatur mit hohem künstlerischem Anspruch und grosser Tradition vom Leben in einem Land, das sich nichts mehr ersehnt als das Ende jeglichen Imperialismus. Zu den bekannten klassischen Autoren der Ukraine gehören Nikolai Gogol und Stanislaw Lem. 

Die Benefizlesung stellt zeitgenössische Autor:innen der Ukraine vor, deren Texte das aktuelle Leben voller Mut, Wut, Lachen und Verzweiflung schildern. 

Was ändert der Krieg? Der Krieg ändert das Vokabular. Er reaktiviert Wörter, die man bis dahin nur aus historischen Romanen kannte. Vielleicht weil der Krieg immer auch die Geschichte reaktiviert. Man kann sie sehen, schmecken, riechen, Meist riecht sie verbrannt.
Serhij Zhadan, aus «Warum ich nicht im Netz bin»
Preis: Spenden erwünscht

    Eine Benefizveranstaltung des Literaturhaus Liechtenstein in Kooperation mit dem TAK. Sämtliche Spenden kommen der Ukraine zugute und gehen an die UNHCR.

    Was ändert der Krieg? Der Krieg ändert das Vokabular. Er reaktiviert Wörter, die man bis dahin nur aus historischen Romanen kannte. Vielleicht weil der Krieg immer auch die Geschichte reaktiviert. Man kann sie sehen, schmecken, riechen, Meist riecht sie verbrannt.
    Serhij Zhadan, aus «Warum ich nicht im Netz bin»

      Eine Benefizveranstaltung des Literaturhaus Liechtenstein in Kooperation mit dem TAK. Sämtliche Spenden kommen der Ukraine zugute und gehen an die UNHCR.

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