• Klassik

Ivan Bessonov, Vladimir Spivakov und die Nationale Philharmonie Russland

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte
Der phänomenale Pianist Ivan Bessonov spielt Tschaikowski.

Programm:

Pjotr Iljitsch Tschaikowski – Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll
Pjotr Iljitsch Tschaikowski – Sinfonie Nr. 4 in f-Moll «Fatum»

Der 18-jährige Teenager Ivan Bessonov ist ein Phänomen. Der hünenhafte Russe mit seiner Löwenmähne verfügt über eine brillante Technik und ein erstaunliches Charisma. Er entstammt einer Musikerfamilie aus St. Petersburg, begann fünfjährig mit dem Klavierunterricht, gewann bereits mit 14 Jahren die Grand Piano Competition in Moskau, debütierte ein Jahr später als Filmkomponist und wurde international bekannt, als er mit Tschaikowskis Erstem Klavierkonzert den Eurovision Young Musicians Competition 2018 gewann.

Die Presse jubelte: «Zarte Melancholie, kantable Thematik standen im Kontrast zu donnernden Akkordsprüngen und Parallelen in rasendem Tempo, wirbelndes Laufwerk in beiden Händen oder im Diskant zu dumpfem Gebrodel im Bass demonstrierten: Bessonov war der unumschränkte Herrscher über die Tastatur.»

Es ist eine russische Gala: wenige Jahre nachdem Tschaikowski das erfolgreichste Klavierkonzert aller Zeiten komponierte, schrieb er die düstere Vierten Sinfonie, Fatum genannt. Er sah sich dem Schicksal ausgeliefert, das ihn selbst unausweichlich ins Unglück führte – in seiner gewaltigen Sinfonik hingegen gelang es ihm, über dieses Fatum zu triumphieren.

Auch dieses Monumentalwerk liegt in diesem Konzert in russischen Händen: Wie Ivan Bessonov ist auch Vladimir Spivakov eine musikalische Doppelbegabung und begann seine Karriere in der Sowjetunion der 50-Jahre als umjubelter Violinist, der bald auch im Westen Fuss zu fassen vermochte. Bereits früh wirkte er auch als Dirigent und vereinigt in der Russischen Nationalphilharmonie, die er seit bald 20 Jahren leitet, die besten Talente Russlands.

Ivan Bessonov wirkt nicht nur als klassischer Musiker und Filmkomponist, sondern auch als Jazzpianist sowie als Kammermusiker im Trio mit seinen jüngeren Brüdern. In seiner Freizeit spielt er gerne Fussball.

Mit

Ivan Bessonov
Klavier

Vladimir Spivakov
Leitung

Nationale Philharmonie Russland

«Das hochvirtuose Spiel eines nachdenklichen Pianisten.»
Süddeutsche Zeitung

Pressestimmen

«Freiwillig habe ich als Kind nie geübt»

Ivan Bessonov ist erst 17 Jahre alt – und schon ein bekannter Pianist in seiner russischen Heimat. Im vergangenen Jahr wurde er für die Interpretation des 1. Klavierkonzertes von Tschaikowsky beim Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in Edinburgh mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das war der Start einer internationalen Musikkarriere. Nun steht sein erster Auftritt im Münchner Prinzregententheater bevor.

Portrait des jungen Komponisten auf BR Klassik 

Hier zum gesamten Portrait.

Preis: CHF 90, 75, 50 | erm. 20 | (*10)
Freitag, 30.10.20
19.00 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz

Info: Konzerteinführung um 19.15 Uhr
«Das hochvirtuose Spiel eines nachdenklichen Pianisten.»
Süddeutsche Zeitung

Pressestimmen

«Freiwillig habe ich als Kind nie geübt»

Ivan Bessonov ist erst 17 Jahre alt – und schon ein bekannter Pianist in seiner russischen Heimat. Im vergangenen Jahr wurde er für die Interpretation des 1. Klavierkonzertes von Tschaikowsky beim Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in Edinburgh mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Das war der Start einer internationalen Musikkarriere. Nun steht sein erster Auftritt im Münchner Prinzregententheater bevor.

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