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    Foto: Sebastian Hoppe
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    • Schauspiel

    Früchte des Zorns

    Nach dem Roman von John Steinbeck
    Staatsschauspiel Dresden
    Umweltzerstörung, Flucht, Arbeitsmigration, Ausbeutung - John Steinbecks historischer Roman könnte kaum aktueller sein.

    Eine grosse Dürre hat die Lebensgrundlage der Farmer Oklahomas zerstört, auch die der Familie Joad. Da sie den Pachtzins nicht mehr bezahlt können und die Grossgrundbesitzer die Arbeiter durch Maschinen ersetzen, entschliessen sie sich zu einer Reise ins Ungewisse: Tausende Kilometer reisen sie mit wenig mehr als sie am Leib tragen, einmal quer durch die Wüste und über den Kontinent, einer verheissungsvollen Zukunft entgegen. In Kalifornien, so hat man gehört, gebe es Arbeit, Wohlstand und die Hoffnung auf ein besseres Leben, ein kleines Glück. Doch mit jedem Schritt in Richtung des gelobten Landes wachsen Entbehrung, Ausbeutung und Anfeindung. Die Familie bricht auseinander und verliert sich in einer enttäuschten Schicksalsgemeinschaft von Einwanderern, in der die Früchte des Zorns reifen.

    John Steinbeck schilderte bereits 1939 eindrücklich eine Welt geprägt vom Klimawandel und der Migration von Menschen, die von ihrem Land nicht mehr existieren können. Bei Steinbeck geht dies auf die Folgen von Grosser Depression, Monokultur und Missernten in den Vereinigten Staaten zurück. Die Parallele zur Gegenwart liegt auf der Hand. 

    Die Resonanz war immens: Gegendarstellungen wurden geschrieben, Verbote angestrebt, der Autor als Volksverhetzer diffamiert. Gleichzeitig hatte Steinbeck selbst intensiv recherchiert, war mit einer Gruppe wie der Familie Joad gemeinsam bis nach Kalifornien gereist und wurde als Stimme der Unterdrückten gefeiert. 

    1940 wurde «Früchte des Zorns» mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, 1962 erhielt Steinbeck den Literaturnobelpreis.

     

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    Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

    Tel: +423 237 59 69
    E-Mail: vorverkauf@tak.li

    Regie 
    Mina Salehpour

    Bühne 
    Andrea Wagner

    Kostüme 
    Maria Anderski

    Musik 
    Sandro Tajouri

    Licht 
    Andreas Barkleit

    Dramaturgie 
    Svenja Käshammer, Katrin Schmitz

    Mit 
    Lisa Natalie Arnold
    Philipp Grimm
    Hans-Werner Leupelt
    Anna-Katharina Muck
    Oliver Simon 
    Simon Werdelis
    Paul Wilms

    «Mit Früchte des Zorns legt Mina Salehpour am Staatsschauspiel Dresden ein Meisterwerk hin.»
    Sächsische Zeitung

    Pressestimmen

    «Eine grosse Aufführung. Das ist ein Steinbeck-Steinbruch von ausserordentlich reicher Beute, reicher Energie, die man daraus hervorholen kann.» 

    Deutschlandfunk Kultur

    Preis: CHF 45, 40 | erm. 10 | Schulen CHF 10
    Dauer: 2 h
    «Mit Früchte des Zorns legt Mina Salehpour am Staatsschauspiel Dresden ein Meisterwerk hin.»
    Sächsische Zeitung

    Pressestimmen

    «Eine grosse Aufführung. Das ist ein Steinbeck-Steinbruch von ausserordentlich reicher Beute, reicher Energie, die man daraus hervorholen kann.» 

    Deutschlandfunk Kultur

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