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    Foto: Ilja Mess Fotografie
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    • Schauspiel

    Don Karlos

    von Friedrich Schiller | in einer musikalischen Fassung von Karin Ospelt und Thomas Spieckermann
    TAK Theater Liechtenstein und Théâtre National du Luxembourg
    Liebe, Macht und Ideale im Widerstreit: Schillers «Don Karlos» zeigt mit dramatischer Wucht, wie privateste Gefühle zur Staatskrise werden. Ein Welttheater über Freiheit, Verrat und Verantwortung.

    TAK Theater Liechtenstein und Théâtre National du Luxembourg

    Der junge Karlos liebt Elisabeth und sie liebt ihn, doch dann heiratet sein Vater die Verlobte des Sohnes. Diesen Schlag kann Karlos nicht verwinden. Elisabeth hingegen ergibt sich in ihre unglückliche Ehe. Eine familiäre Tragödie, die zu einer Staatskrise wird, weil Karlos nicht nur ein junger Mann ist, sondern der Thronfolger der spanischen Krone. Sein Vater Philipp herrscht über das grösste Reich, das es jemals gab und in dem «die Sonne niemals untergeht», und das es durch die Heirat mit Elisabeth von Valois zu sichern galt. Doch die Herausforderungen für Philipp sind immens. In den Niederlanden herrscht ein Aufstand gegen die spanisch-katholische Herrschaft, der Kaiser in Wien will sein Imperium vergrössern und die Türken belagern das Abendland. Mit eiserner Hand hält Philipp dagegen. Keinen Zoll will er seinen Feinden überlassen. Für dieses Ziel setzt er auch rigorose Hardliner ein, die buchstäblich über Leichen gehen.

    Marquis Posa, ein Jugendfreund von Karlos, kehrt eines Tages an den spanischen Hof zurück und fordert Karlos auf, mit ihm in die Niederlande zu gehen, weg von Spanien und dem Hof. Doch Karlos kann Elisabeth nicht zurücklassen und gerät noch dazu in eine Liebesintrige der Herzogin von Eboli. Posa geht auf Philipp zu, um ihn umzustimmen in seiner Grundhaltung: «Geben Sie Gedankenfreiheit!», fordert er vom König. In dieser zentralen Szene werden die Argumente für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gegen die politische Raison eines Staates abgewogen. Was bringt Freiheit, wenn die Grundpfeiler des Zusammenlebens erodieren? Doch Philipp ist zu Zugeständnissen bereit und bietet Posa ein Amt im Staat an. Karlos allerdings sieht das als Hochverrat seines Freundes an.

    Schillers Drama über die historischen Figuren der spanischen Geschichte gilt als eines der grössten Theaterstücke der Weltliteratur und als ein Paradebeispiel eines Ideendramas, das nichts an Aktualität verloren hat. Realpolitik versus politische Utopie – zwei Figuren zweier gegensätzlicher Positionen streiten miteinander und verlassen doch nie die eine entscheidende Grundlage: Beide wollen das Beste für die Welt, in der die Menschen leben. Sie streiten nicht für ihre Interessen, sondern für allgemeingültige Werte und Ziele. Ein Gedankenkosmos, den die reale Politik in vielen Regionen unserer Zeit zunehmend zu verlassen scheint.

    Regie
    Oliver Vorwerk

    Regieassistenz
    Susanne Oberndorfer

    Ausstattung
    Alexander Grüner

    Musikalische Leitung
    Karin Ospelt

    Mit
    Thomas Beck
    Ralf Beckord
    Antonia Jungwirth
    Alisa Kunina
    Rosalie Maes
    Christiani Wetter

    Preis: CHF 30, 40, 50 | erm. 10
    Dauer: 2 h 45 min, inkl. Pause
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