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    Foto: Ilja Mess
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    • Schauspiel

    Der Fremde

    Albert Camus
    TAK Theater Liechtenstein
    Erzählte Philosophie und eines der Hauptwerke des Existenzialismus.

    Dramatisierung von Oliver Vorwerk. Deutsch von Uli Aumüller.

    Meursault, ein junger Franzose von der algerischen Mittelmeerküste, scheint fremd in seinem eigenen Leben zu sein. Ohne innere Anteilnahme erfüllt er seinen Job, beerdigt seine verstorbene Mutter und geht mit Bekannten zum Feiern an den Strand. Dort eskaliert ein Streit der Franzosen mit algerischen Arabern. Später am Abend wird Meursault einen der Araber am Strand mit einem Revolver erschiessen. Er wird verhaftet.

    Meursault gilt als ein gleichgültiger, teilnahmsloser Charakter, der sein Leben über sich ergehen lässt. Betrachtet der Mensch die Welt als von sich entfremdet und sein Schicksal, die Gesellschaft als ohnehin unveränderbar, sieht er Engagement als sinnlos an, so lässt er sein Leben einfach über sich ergehen.

    Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für den erst 29-jährigen Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existenzialismus.

    «Der Fremde» steht in engem Zusammenhang mit dem «Mythos von Sisyphos» und der Philosophie des Absurden bei Albert Camus. Was kann dem Menschen einen Sinn im Leben geben, wenn er es als absurd ansieht?

    Regie 
    Oliver Vorwerk

    Kostüme
    Alexander Grüner

    Mit 
    Nico Ehrenteit
    Julian Härtner
    Andy Konrad
    Karin Ospelt
    Christiani Wetter

    Musikalische Leitung
    Karin Ospelt

    «Eine poetische Provokation. Kein surrealer, nein, ein hyperrealer Schock. Derart blendend klar, gefühlsstark auf völlig unsentimentale Weise und zugleich jenseits aller moralischen, alltagslogischen Erklärungen hat im 20. Jahrhundert nur noch Franz Kafka geschrieben.»
    Der Tagesspiegel

    Pressestimmen

    «Nach rund 100 Minuten Schauspiel blieb eine noch nie so bewusste Erkenntnis zurück: Wie erdrückend Emotionslosigkeit überhaupt sein kann. Wie lähmend sie sein und welch grossen Raum gefühlloses Verhalten doch einnehmen kann. Verkörpert wird der introvertierte Meursault von Schauspieler Julian Härtner, dem für seine schauspielerische Leistung grosses Lob gebührt. So trocken, kalt und nüchtern stets sein Gesichtsausdruck war, so sehr zog der Hauptprotagonist das Publikum damit in den Bann.»

    Bettina Stahl-Frick / Liechtensteiner Vaterland

    «Oliver Vorwerk lässt seine Inszenierung mit den Worten «Bloß das Sein und nichts anders als das» enden – ein Hochruf auf den Existenzialismus. Das Publikum im gut gefüllten TAK war begeistert.»

    Anita Grüneis / Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

    Addendum

    • Vermittlung: KonTAKt-Workshop nach Absprache Probenbesuch oder Gespräche mit Regisseur Oliver Vorwerk den Schauspieler/innen möglich 
      Weitere Informationen: Jan Sellke (Dramaturg)  sellke@tak.li

       

    Preis: CHF 45, 40 | erm. 10 | Schulen CHF 10
    «Eine poetische Provokation. Kein surrealer, nein, ein hyperrealer Schock. Derart blendend klar, gefühlsstark auf völlig unsentimentale Weise und zugleich jenseits aller moralischen, alltagslogischen Erklärungen hat im 20. Jahrhundert nur noch Franz Kafka geschrieben.»
    Der Tagesspiegel

    Pressestimmen

    «Nach rund 100 Minuten Schauspiel blieb eine noch nie so bewusste Erkenntnis zurück: Wie erdrückend Emotionslosigkeit überhaupt sein kann. Wie lähmend sie sein und welch grossen Raum gefühlloses Verhalten doch einnehmen kann. Verkörpert wird der introvertierte Meursault von Schauspieler Julian Härtner, dem für seine schauspielerische Leistung grosses Lob gebührt. So trocken, kalt und nüchtern stets sein Gesichtsausdruck war, so sehr zog der Hauptprotagonist das Publikum damit in den Bann.»

    Bettina Stahl-Frick / Liechtensteiner Vaterland

    «Oliver Vorwerk lässt seine Inszenierung mit den Worten «Bloß das Sein und nichts anders als das» enden – ein Hochruf auf den Existenzialismus. Das Publikum im gut gefüllten TAK war begeistert.»

    Anita Grüneis / Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

    Addendum

    • Vermittlung: KonTAKt-Workshop nach Absprache Probenbesuch oder Gespräche mit Regisseur Oliver Vorwerk den Schauspieler/innen möglich 
      Weitere Informationen: Jan Sellke (Dramaturg)  sellke@tak.li

       

    Das TAK-Ensemble 20/21

    Von September bis Dezember kommt am TAK ein Schauspielensemble zusammen und bringt die ersten drei Produktionen auf die Bühne. Nach den erfolgreichen TAK-Produktionen der letzten Spielzeiten möchten wir mit einem eigenem Ensemble eine weitere künstlerische Entwicklung einläuten. So wird es möglich sein, eine kontinuierliche Arbeitsbeziehung unter den Künstlern aufzubauen und von Inszenierung zu Inszenierung weiter voranzuschreiten.
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