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    Foto: Basil Stücheli
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    • Schauspiel
    • 12+

    Danse Macabre

    Martin Zimmermann – MZ Atelier
    Schweizer Theatertreffen 2022
    Martin Zimmermann inszeniert drei fragile Figuren, die aus der gesellschaftlichen Norm herausgefallen sind und sich in ihrer Not auf einer verlassenen Mülldeponie wiederfinden, wo alles Nichtverwertbare und Nichtabbaubare aussortiert wird.

    In deutscher Sprache.

    Martin Zimmermann muss man in der Schweiz eigentlich nicht vorstellen. Er ist Träger des «Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2021», der vom Bundesamt für Kultur (BAK) als Hauptpreis der Schweizer Preise Darstellende Künste vergeben wird. Mit seinen akrobatisch-poetisch-tragischkomischen Kreationen ist der Künstler seit Jahren erfolgreich im In-und Ausland unterwegs. «Danse Macabre» ist ein international besetztes Ensemblestück um Zimmermanns Alter-Ego-Figur Mr. Skeleton. Mr. Skeleton ist grimmig, schadenfreudig und elegant wie ein Schnitter. Und der heisst «Tod». 

    In der Produktion geht es um die Ränder der Gesellschaft. Um das, was explizit oder implizit von denen, die sich im Zentrum glauben, als «Abfall» bezeichnet wird: Das Übriggebliebene, das Weggeworfene, die Reste; Gegenstände, Tiere, Menschen. Die Bühne ist eine riesige Müllhalde. Zwar wird hier regelmässig gewischt, jedoch ohne sichtbaren Erfolg. Denn unsere Gesellschaft stösst lieber aus, als dass sie aufnimmt. Bewohnt wird dieser Unort von Menschen, die ein verzweifeltes Dasein fristen. Mal fröhlicher, mal erbärmlicher – und zwischen ihnen, ganz selbstverständlich, haust der Tod. 

    «Danse Macabre» ist ein bewegtes Gemälde unserer Zeit: ein Totentanz auf einer Müllhalde. Ein kritisches, kluges, abgründiges und gleichzeitig hoch unterhaltsames Stück. Akrobatisch ist der Abend von einer Schnelligkeit und Virtuosität, dass man wie im Zirkus «Ah!» und «Oh!» rufen möchte. Alle fliegen durch die Luft, als hätte der Tod sich ein Stelldichein mit der Schwerkraft gegeben. Bei Martin Zimmermann ist das Tragikomische zuhause. Diese wunderbare Form des Theaters und der Poesie, zu der wir besonders im deutschsprachigen Raum so wenig Zugang haben. Er ist – wie sein Mr. Skeleton – mit seiner Kunst irgendwo in einem Zwischenreich zu Hause, das mehr über das Leben weiss als der helllichte Tag. 

    Konzept, Regie, Choreografie
    Martin Zimmermann

    Kreiert mit und interpretiert von
    Tarek Halaby
    Dimitri Jourde
    Methinee Wongtrakoon
    Martin Zimmermann

    Kreation Musik
    Colin Vallon

    Dramaturgie
    Sabine Geistlich

    Bühnenbild
    Simeon Meier
    Martin Zimmermann

    Träger des «Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2021»

    Pressestimmen

    «Das Stück entwickelt einen unheimlichen Sog, dem sich die Zuschauenden nicht entziehen können. Am unheimlichsten aber wirkt der Totentanz, wenn er ruhiger wird. Da, in dunkler Stille, tritt uns die rohe Verletzlichkeit dieser auf der Müllhalde gelandeten Menschen am nächsten mit der ganzen Trostlosigkeit ihres Daseins.» 

    Lilo Weber, NZZ

    Addendum

    • Eine Koproduktion mit Kaserne Basel, Kurtheater Baden, Le Volcan, scène nationale du Havre, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, L’Odyssée — Périgueux, maisondelaculture de Bourges / scène nationale, Opéra Dijon, Theater- und Musikgesellschaft Zug, Théâtre de Carouge, Veranstalterfonds von Reso – Tanznetzwerk Schweiz

    • The Adventures of Mr. Skeleton – Martin Zimmermann / Augustin Rebetez

      Mini – Geisterbahn:  eine Installation mit 12 Kurzfilmen

      Diese schwungvolle Eröffnungsveranstaltung steht programmatisch am Anfang einer Ausgabe des Schweizer Theatertreffen, die sich den Theaterformen «dazwischen» widmet. Neben dem Bühnenstück laden wir einen weiteren Act Martin Zimmermanns ein: Den Kubus des Mr. Skeleton. Oder auch: die Mini-Geisterbahn des Mr. Skeleton.

    Preis: CHF 30, 15 | erm. 10 | Festivalpässe ab CHF 120 I erhältlich beim Vorverkauf
    Dauer: 1 h 30 min
      Träger des «Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2021»

      Pressestimmen

      «Das Stück entwickelt einen unheimlichen Sog, dem sich die Zuschauenden nicht entziehen können. Am unheimlichsten aber wirkt der Totentanz, wenn er ruhiger wird. Da, in dunkler Stille, tritt uns die rohe Verletzlichkeit dieser auf der Müllhalde gelandeten Menschen am nächsten mit der ganzen Trostlosigkeit ihres Daseins.» 

      Lilo Weber, NZZ

      Addendum

      • Eine Koproduktion mit Kaserne Basel, Kurtheater Baden, Le Volcan, scène nationale du Havre, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, L’Odyssée — Périgueux, maisondelaculture de Bourges / scène nationale, Opéra Dijon, Theater- und Musikgesellschaft Zug, Théâtre de Carouge, Veranstalterfonds von Reso – Tanznetzwerk Schweiz

      • The Adventures of Mr. Skeleton – Martin Zimmermann / Augustin Rebetez

        Mini – Geisterbahn:  eine Installation mit 12 Kurzfilmen

        Diese schwungvolle Eröffnungsveranstaltung steht programmatisch am Anfang einer Ausgabe des Schweizer Theatertreffen, die sich den Theaterformen «dazwischen» widmet. Neben dem Bühnenstück laden wir einen weiteren Act Martin Zimmermanns ein: Den Kubus des Mr. Skeleton. Oder auch: die Mini-Geisterbahn des Mr. Skeleton.

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