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Oliver Vorwerk

Oliver Vorwerk studierte zunächst Schauspiel an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er am Schauspielhaus Bochum, dem Theater des Westens in Berlin und dem Bremer Theater. Ab Anfang der 90er Jahre begann er Regie zu führen, zunächst in Mainz am Staatstheater, in den Kammerspielen und im Kulturzentrum.

1994 gründete er das «Freie Ensemble Mainz», dessen künstlerische Leitung er bis heute Inne hat. 1997 und 1998 wurden seine Produktionen «Die Eroberung des Südpols» von Manfred Karge und «Gärten des Grauens» (UA) von Daniel Call zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen und letztere auch mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Er führte u.a. Regie bei Shakespeares «Der Sturm», «Hamlet» und «Der Kaufmann von Venedig» sowie «Ödipus, Tyrann von Sophokles» am Theater Nordhausen und «Der nackte Wahnsinn» von Michael Frayn am Staatstheater Cottbus. 2011 war Oliver Vorwerk Künstlerischer Leiter der Sommerfestspiele Oppenheim. Mit der Inszenierung «Peer Gynt» (2010/2011) startete er seine Regiearbeit am Theater Konstanz.

In der Saison 2018/2019 war Vorwerk für die Produktion «In einem finsteren Haus» von Neil LaBute erstmalig als Regisseur am TAK Theater Liechtenstein engagiert. Das Familiengeheimnis um zwei ungleiche Brüder inszenierte er mit feiner Psychologie als hochemotionalen Balanceakt für Spieler und Publikum gleichermassen. Seit der Spielzeit 20/21 ist Vorwerk als Oberspielleiter am TAK engagiert.

Regie bei den Produktionen ...

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