• Klassik

Elizabeth Leonskaja, Andrew Manze und die NDR Radiophilharmonie

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte
Seit Jahrzehnten gehört Elizabeth Leonskaja zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit.

Programm:

Robert Schumann – Manfred-Ouvertüre
Edvard Grieg – Klavierkonzert in a-Moll
Johannes Brahms – Dritte Sinfonie in F-Dur

Die legendäre Russische Schule war vielleicht die grösste Talentschmiede der jüngeren Geschichte. Auch die georgische Pianistin Elizabeth Leonskaja, die seit 1978 in Wien lebt, entstammt dieser Tradition und wurde nach bemerkenswerten Auftritten an den Salzburger Festspielen schlagartig auch im Westen bekannt.

Leonskaja übertrifft sich ständig. Angetrieben von ihren eigenen persönlichen Anforderungen, von ihrer Leidenschaft und Intelligenz, hat sie Höhen erklommen, die nur die grössten einer ganzen Epoche erreicht haben: die einer Clara Haskil oder eines Dinu Lipatti.

Andrew Manze studierte zuerst in Cambridge Altphilologie und wandte sich danach der barocken Geigenkunst und dem Dirigieren zu. Manze wird international als einer der anregendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Generation gefeiert. Seine grenzenlose Energie, seine umfassende und profunde Kenntnis des Repertoires und seine herausragenden kommunikativen Fähigkeiten machen seine aussergewöhnliche künstlerische Persönlichkeit aus.

Schumanns Manfred-Ouvertüre in düsterer schwarzromantischer Stimmung leitet zu Griegs leidenschaftlichem, von Schumann inspiriertem Klavierkonzert über. Brahms, dessen Vorbild ebenfalls Schumann war, schrieb in seinem Leben nur vier Sinfonien, die jedoch alle ihren unverrückbaren Platz in der Musikgeschichte gefunden haben. Die vielleicht tiefsinnigste und berührendste ist die Dritte Sinfonie in F-Dur. Sie endet im wohl schönsten Pianissimo des Jahrhunderts. Vielleicht deshalb wird sie weniger oft gespielt als vergleichbare Sinfonien, denn das Publikum verbleibt in der evozierten Traumwelt und applaudiert verhalten und verträumt…

«Ich habe mit sieben angefangen, Klavier zu spielen, das war ganz normal für ein sowjetisches Kind und gar nicht früh. Es fiel mir leicht. Nach zwei Monaten habe ich schon das erste Mal vor Publikum gespielt.» Elizabeth Leonskaja

Mit

Elizabeth Leonskaja
Klavier

Andrew Manze
Leitung

NDR Radiophilharmonie

«Wozu gibt man Konzerte? Damit die Menschen sich für eine Weile vergessen, damit sie in eine völlig andere Sphäre eintauchen und sich sozusagen reinigen.»
Elizabeth Leonskaja
Preis: CHF 90, 75, 50 | erm. 20 | (*10)
Dienstag, 16.03.21
19.00 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz

Info: Konzerteinführung um 19.15 Uhr
«Wozu gibt man Konzerte? Damit die Menschen sich für eine Weile vergessen, damit sie in eine völlig andere Sphäre eintauchen und sich sozusagen reinigen.»
Elizabeth Leonskaja
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