Schauspiel


Die Kreutzersonate

Schauspiel nach der Novelle von Lew Tolstoi

Produktion von Nikolaus Büchel

Braucht die Ehe Liebe? Gehören sich Eheleute bedingungslos? Wozu Keuschheit, Eifersucht, Lust an Sex? Was hat Gott gewollt? Ist Ehebruch immer verwerflich?

Mit seiner 1890 veröffentlichten Erzählung „Die Kreutzersonate“ löste Lew Tolstoi eine hitzige Debatte über das Zusammenleben der Geschlechter aus, die bis heute virulent geblieben ist. Sein subtiles Psychogramm einer zerrütteten Ehe ist eine ebenso widersprüchliche und facettenreiche wie erschütternde Darstellung des Misslingens von Liebesbeziehungen. Nikolaus Büchel hat Tolstois Text zu einem packenden Monodrama umgeformt, das uns fragen lässt: sind wir zu Gast bei einem neuen Moralapostel oder zu Besuch in einer psychiatrischen Anstalt?

Der liechtensteinische Schauspieler und Regisseur Nikolaus Büchel arbeitet u.a. am Volkstheater Wien, am Staatstheater Darmstadt und am Theater Bonn. Seine Operetteninszenierungen in Balzers sind Legende. Büchel war zuletzt im Schlösslekeller  mit Karl Krauss' „Die letzten Tage der Menschheit"  zu sehen.    

 

Fassung und Inszenierung: Nikolaus Büchel, Bühne: Nikolaus Büchel und Jürgen Messensee, Kostüme: Moana Stemberger, Musik: Paul Gulda und Matthias Bauer

Mit: Nikolaus Büchel und Elisso Gogibedaschwili (Violine)    

 

Ein hautnahes Theatererlebnis, dessen kunstvoll aufgebaute Intensität niemanden kalt liess und zu Recht mit langem, überzeugtem Beifall belohnt wurde.
(General-Anzeiger Bonn)