Schauspiel, Kinder / Jugend


Das dritte Leben

Ein poetischer Reigen über den letzten Lebensabschnitt

Vorstadttheater Basel


Auf der Bühne fünf Menschen. Alte Menschen. Keine Hast, kein Tempo, fast Stillstand – nichts zu tun. Die Fünf sind angekommen im sogenannten «Dritten Leben», dem Herbst des Lebens, dem Lebensabend, den goldenen Jahren.

Sie sind gealtert, Weise, Greise und ewige Kinder. Sind die einen rüstig und geniessen ihr Leben wie reifen Wein, haben andere schon den Weg ins Vergessen angetreten. Und wieder andere kämpfen gegen ihre Gebrechen und die Einsamkeit und haschen nach den raren Momenten die nach Leben schmecken. Doch lauert hier auch hinter jeder Ecke der Tod. Mit seltsamer Gelassenheit wartet er auf seinen Moment. Auch die Alten harren aus und gehorchen der Zeit. Halten Rückschau und erinnern sich, sehnen sich und träumen. Sie steigen aus ihren alten Hüllen und wir mit ihnen in ihre Vergangenheit. Und ab und an feiern sie den Moment – jetzt! 

Mit List, Witz und Humor zelebrieren sie ihr Dasein und tanzen dem Tod auf der Nase herum. Denn so lange dieser noch wartet, leben sie. Sie leben ihr drittes Leben.

«Wenn ich einmal tot bin, bestelle ich zuerst ein grosses Bier. Dann bestelle ich noch ein grosses Bier. Im Ganzen also zwei. Dann werde ich mal sehen, ob das alles wirklich definitiv...Und ob noch andere....Ich habe da nämlich so meine Zweifel. Wenn aber nichts mehr geht, und nichts mehr ist, dann werde ich erst recht, dann braucht mir aber niemand kommen mit so .....Nein, dann bin ich dann mal kurz un ..... un ....Wie sagt man? Ha.» Jens Nielsen

Das Stück entwickelte das Vorstadttheater Basel zusammen mit dem Autor Jens Nielsen (Schweizer Literaturpreis 2017).

Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein
Idee und Regie: Matthias Grupp, Autor: Jens Nielsen. Dramaturgie: Ueli Blum, Martina Nübling, Choreographie: Bea Nichele-Wiggli, Musik: Michael Eimann, Bühnenbild: Fabian Nichele, Kostüme: Eva Butzkies
Mit: Gina Durler, Samuel Kübler, Markus Mathis, Florian Müller-Morungen, Bea Nichele-Wiggli

«"Das dritte Leben" vereint vieles, was einen gelungenen Theaterabend ausmacht: gutes Schauspiel, Humor, Musik und eine tiefgründige Thematik.» BaZ 25.11.

 

«Die Produktion macht sich wohl weniger darüber lustig, was sich in Altersheimen abspielt, sondern erinnert daran, dass sich diesem Thema alle stellen müssen. Das Publikum lacht gegen seine eigenen Ängste an.» - bz Basel

 
«Es ist wohl so: Wenn wir über Altersheim-Slapstick lachen, lachen wir nicht nur über unsere eigenen Ängste, sondern erinnern uns auch an die Wichtigkeit der Thematik.» - bz Basel

 

«Wie unterschiedlich Menschen mit dem Alter und der eigenen Endlichkeit umgehen, zeigt sich in «Das dritte Leben», einer Hausproduktion des Vorstadttheaters über die goldenen Jahre des Lebens.» - BaZ

 
«Und auch wenn das mehrheitlich irrekomisch ist, schafft es die Inszenierung Abgründe zu öffnen, wo es einen kalt erwischt. Momente, die berühren und man sich plötzlich die Frage zu stellen beginnt: Wie möchte ich alt werden und sterben?» - SRF Kultur 26.11.
 
«Regisseur Matthias Grupp verortet den Text von Jens Nielsen in einem Tableau vivant, das optisch anspricht.» - SRF 2 Kultur 26.11.
 
«"Das Dritte Leben" ist eine hinreissende, ebenso liebenswert bissige Komödie über die Tatsachen, welche Menschen im hohen Alter erwartet.» - SRF 2 Kultur 26.11.
 

Termine



Donnerstag 13.02.20
10.00 Uhr - TAK
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Donnerstag 13.02.20
14.00 Uhr - TAK
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CHF 25, erm. 10, Schulen CHF 8, 10

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Alter: 10+
Dauer: 1 h 20 min