Schauspiel


Superhero

Schauspiel nach dem Roman von Anthony McCarten

Junges Ensemble Stuttgart (D)

„Superhero“ ist ein Stück über das Sterben, vor allem aber ist es ein Stück über das, was zählt im Leben, ein Stück über die Liebe.
Donald Delpe ist 14 und lebt in seiner eigenen Welt. Einer Welt, die für Menschen jenseits der 14 schwer zu begreifen ist. Einer Welt voller pubertierender Fantasien und Träume. Einer Welt voller Sehnsucht. Donald ist leidenschaftlicher Comic-Zeichner, und so wird seine Welt bevölkert von schrägen Comic-Helden im immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse, allen voran der Superhero Miracleman: scheinbar unüberwindbar im Spiel auf Leben und Tod. Ganz anders als Donald: Der hat Krebs, sein Körper ist schwer gezeichnet, haarlos, augenbrauenlos, klapperdürr, ein wandelndes Kondom. Nicht eben die besten Voraussetzungen, um Mädchen kennen zu lernen. Dabei hat Donald vor allem eine Angst: zu sterben, ohne je Sex gehabt zu haben. Denn er spürt, dass er nicht mehr viel Zeit hat. Das fühlt auch sein Therapeut Dr. Adrian King, der darum ringt, die Welt des Jungen zu begreifen. Er ahnt, was dem Jungen einzig helfen kann: seine erste (und möglicherweise auch letzte) Liebesnacht…

Regie: Frank Hörner

Ausstattung: Julia Schiller

Comics: Martin Frei

Musik: Sebastian Maier

Bühnenfassung: Christian Schönfelder, Frank Hörner

Dramaturgie: Christian Schönfelder

Mit: Friederike Pöschel, Alexander Redwitz, Gerd Ritter, Florian Stiehler
„Superhero“ ist eine Comicgeschichte, ist eine Leidensgeschichte, ist eine Glücksgeschichte. Und es ist ein auch unvergleichlich eindrückliches Theaterereignis: innig, zärtlich, zugleich geradezu spektakulär mit schnellen Schnitten, Rückblenden und starken Comicbildern."
(SWR1)

Sehnsüchtige Träume und schlimme Ängste verdichten sich in gut zwei Stunden zu einer mitreissenden Adoleszenzgeschichte zwischen Chemo und Komik. Es ist gerade die Form, die dieses Stück so bemerkenswert macht. Schnelle Schnitte, ein stetiger Wechsel zwischen den Schauplätzen, zwischen innen und aussen halten die Spannung und machen das Bedrückende der Geschichte erträglich...Die unbekümmerte Sprache von Bruder, Freunden, Pfleger und der angehimmelten Shelly sorgt ebenso für Leichtigkeit wie kleine, witzige Passagen dieser schönen, traurigen, unbedingt sehenswerten Produktion."
(Esslinger Zeitung)

Am Ende der gut zweistündigen Aufführung jubeln die Zuschauer. Zu Recht, denn sie haben einen Theaterabend erlebt, der aufwühlt und beglückt…In der Rolle des Donald Delpe zeichnet der Schauspieler Alexander Redwitz die Verletzlichkeit des 14-Jährigen mit feinen Strichen: Die coole Härte soll Unsicherheit, Verzweiflung und vor allem die Angst verbergen, als „beknackte Jungfrau“ sterben zu müssen – eine famose darstellerische Leistung."
(Stuttgarter Nachrichten)

Termine




CHF 20, erm. 10
Schulen CHF 10

Bestellformular für Schulen

Alter: 14+
Dauer: 2h 20min (inkl. Pause)