Musik


Petrit Çeku, Sinfonieorchester Liechtenstein und Kevin Griffiths

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte


Programm:
Carl Maria von Weber – Jubel-Ouvertüre, op. 59
Joaquín Rodrigo – Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester
Antonín Dvořák – Sinfonie Nr. 9 in e-Moll «Aus der neuen Welt»


Petrit Çekus aussergewöhnliche Sensibilität und sein besonderes Ausdrucksvermögen beeindrucken das Publikum weltweit. Er ist mit zahlreichen Konzerten in Europa und Nordamerika aufgetreten und war Solist bedeutender Sinfonieorchester wie unter anderem dem Baltimore Symphony Orchestra. Gitarrenspezialist Colin Cooper lobt Çeku als einen «Solisten auf höchstem Niveau». Er ist Gewinner zahlreicher erster Preise bei internationalen Gitarrenwettbewerben.

Der Name des beinahe blinden spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo (1901–1999) ist untrennbar mit seinem Gitarrenkonzert «Concierto de Aranjuez» verknüpft. Das Werk ist von der Sommerresidenz Aranjuez des spanischen Königshauses der Habsburger im Süden von Madrid inspiriert – von seiner einmaligen Atmosphäre in den weiten prachtvollen Gärten mit seinen Myriaden von Gewässern, den Paradiesvögeln, den Magnolien und der einmaligen Architektur des Schlosses. Besonders der zweite Satz mit seiner traurig-romantischen Stimmung machte dieses meisterhaft komponierte Gitarrenkonzert zu einem der beliebtesten Werke des 20. Jahrhunderts.

Im September 1892 trat der als «böhmischer Meister» weltweit verehrte Antonin Dvorák in New York eine fürstlich honorierte Stelle als Direktor an. In den USA gab es damals das Bestreben, sich von der Dominanz europäischer Kunstmusik zu lösen. Dvorák liess sich von dieser Idee begeistern, studierte Spirituals der schwarzen Plantagenarbeiter und Melodien der Ureinwohner und fügte diese Elemente gekonnt in seine neunte Sinfonie ein. Da Dvorák sich damals auch auf dem Zenit seiner Meisterschaft befand, wurde die Sinfonie «Aus der neuen Welt» sein erfolgreichstes Werk überhaupt.

Termine


KONZERTEINFÜHRUNG mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr.

CHF 80, 60, 40, erm. 15

Dauer: 1h 40 min. inkl. Pause