Talks / Literatur


Demokratische Momente

Eine theatrale Rauminstallation

Eine Kooperation des Literaturhauses mit dem TAK Theater Liechtenstein und der Universität Liechtenstein.


Zehn Textmontagen aus dem Buch "Liechtenstein erzählen; Demokratische Momente" sind Ausgangspunkt für eine theatrale Rauminstallation von Ingo Ospelt und Evelyne Ratering in zehn Lesestationen.

Architekturstudierende der Universität Liechtenstein realisieren diese Lesestationen/Enviroments für Erinnerungen von Zeitgenossen anhand zweier neuralgischer Ereignisse der jüngeren liechtensteinischen Geschichte: Der Prostestmarsch am 5. März 1971 nach der knappen Ablehnung des Frauenstimmrechts (Auftakt eines mühseligen politischen Prozesses, bis schliesslich 1984 nach zähem Ringen das Frauenstimmrecht eingeführt wurde) sowie die Demonstration am 28. Oktober 1992, bei der es um die Stärkung der Position des Liechtensteiner Landtags gegenüber den Einflussmöglichkeiten des Fürsten, um die Deutungshoheit über die Verfassung, letztlich um die Kompetenzen von Fürst und Volksvertretern ging.

Beide Ereignisse waren Initialzündungen für eine Demokratiebewegung in Liechtenstein mit Erfolgen und Rückschlägen. Die Demokratisierung in Liechtenstein befindet sich weiterhin in einem offenen, unfertigen Prozess.Es geht um die Gestaltung demokratischen öffentlichen Raums, um das andere Parlament, als welches das Theater betrachtet wird. Die zehn Texte werden in zehn von Studierenden erarbeiteten «Bühnenbildern» inszeniert.

Mit Ingo Ospelt (Schauspiel) und Evelyne Ratering (Regie). Eine Kooperation des Literaturhauses mit dem TAK Theater Liechtenstein und der Universität Liechtenstein.
Regie: Eveline Ratering
Mit: Ingo Ospelt

Termine



Vorverkauf:
Universität Liechtenstein, Kirsten Steinhofer
; Tel. +423 265 11 38