Musik, Comedy


Igudesman & Joo

Musik und Comedy

A Little Nightmare Music

Zwei junge Künstler, als Komödianten ebenso hochbegabt wie als Musiker, stellen sich den Tücken eines klassischen Konzerts. „The funniest show on music and the life of musicians.” (Gidon Kremer)
Aleksey Igudesman und Hyung-ki Joo sind zwei klassische Musiker, die die Musikwelt in den letzten Jahren mit ihrer einzigartigen Show „A Little Nightmare Music“ erobert haben. Sie verbinden darin Humor mit klassischer Musik auf höchstem Niveau. Ihre Videos wurden über 20 Millionen Mal auf YouTube gesehen und ihre Live Auftritte und Interviews wurden in vielen Ländern im TV und Radio übertragen, wie z.B. von CNN und ZDF. Igudesman & Joo treten in klassischen Konzertsälen auf, aber auch in Stadien vor einem Publikum von bis zu 18.000 Menschen.

Ihr sehnlicher Wunsch ist es, klassische Musik einem breiten und jungen Publikum zugänglich zu machen und zugleich das traditionsbewusste Publikum zum Staunen zu bringen und zu begeistern.

Aleksey und Hyung-ki lernten einander im Alter von 12 Jahren an der renommierten Yehudi Menuhin School in England kennen. Seit diesem Zeitpunkt sind die beiden unzertrennliche Freunde und künstlerisch schaffende Kollegen. Im Jahr 2004 kreierten die beiden in der Tradition des großen Victor Borge und des berühmten Dudley Moore ihren ersten durchschlagenden Erfolg, „ A Little Nightmare Music“.

Viele der größten klassischen Musiker unserer Zeit, wie Emanuel Ax, Janine Jansen, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Viktoria Mullova, Martin Fröst und Julian Rachlin, sind bereits mit ihnen gemeinsam aufgetreten, und kürzlich hatten die beiden Künstler die Ehre, exklusiv für einen der größten Dirigenten unserer Zeit, Bernard Haitink, zu spielen.
“Igudesman und Joo spielten bei der Feier anlässlich meines 80. Geburtstags. Ich bin vor Lachen fast gestorben. Großartige Musiker und großartige Humoristen“, schrieb der Maestro.

Auftritte von Igudesman & Joo finden jedoch nicht nur im klassischen Konzertsaal statt. Im letzten Jahr tourten die beiden Künstler mit Legenden der Popgeschichte, wie Robin Gibb (Bee Gees), Midge Ure (Ultravox, Co-Erfinder von Live Aid and Band Aid), Tears for Fears, Simple Minds und Kim Wilde, durch Europa.

Neben ihrem gemeinsamen Programm arbeitete Aleksey Igudesman oft mit Musikern wie dem Hollywood Komponisten und Academy Award Gewinner Hans Zimmer und dem Multi Grammy Award Gewinner Bobby McFerrin zusammen. Hyung-ki Joo wurde von einer Legende der Hall of Fame des Rock & Roll, Billy Joel, auserkoren, seine klassischen Kompositionen zu arrangieren und aufzunehmen. In kürzester Zeit wurde die CD Nr. 1 der Billboard Charts. Weiters arbeitete er mit Academy Award Gewinner Vangelis zusammen, einem griechischen Komponisten und Pionier der elektronischen Musik. Aleksey und Hyung-ki arbeiten außerdem oft gemeinsam mit Sir Roger Moore, unter anderem für Benefizveranstaltungen der UNICEF. Vor kurzem traten sie gemeinsam mit John Malkovich in „The Music Critic“ auf. Im Jahr 2010 brachten ZDF und 3SAT die einstündige Dokumentation „Igudesman & Joo: Was Sie schon immer über Klassik wissen wollten”.

Aleksey Igudesman: Violine, Schauspiel, Moderation

Hyung-ki Joo: Klavier, Schauspiel, Moderation

 

ALEKSEY IGUDESMAN

Aleksey Igudesman wurde in sehr frühen Jahren in Leningrad geboren. Er hatte nie einen Wettbewerb gewonnen, hauptsächlich deshalb, weil er bei keinem angetreten war. Während seines Studiums an der renommierten Yehudi Menuhin Schule las er die gesamten Bühnenwerke von Bernhard Shaw, Oscar Wilde und Anton Tschechow, was sein Geigenspiel nicht verbesserte, ihm aber das Gefühl gab, anderen intellektuell weniger gebildeten aber mehr übenden Kollegen überlegen zu sein.

 

Nach dem Studium bei Professor Boris Kuschnir am Konservatorium in Wien und dem Zureden von vielen Personen, dass sie sich große Sorgen um seine Zukunft machen würden, begann er eine erfolgreiche Karriere mit seinem Trio “Triology” und nahm mehrere CDs für BMG auf. Er arbeitete mehrfach mit berühmten und anderen weniger berühmten aber genauso talentierten Menschen zusammen.

 

Aleksey komponiert viel Musik. Oft geht er komponierend ins Bett und wacht komponierend auf. Er ist sich manchmal etwas unsicher über seine Musik, obwohl sie von der Universal Edition verlegt wird, und er versucht dies damit zu kompensieren, dass er recht extrovertiert rüberkommt. Sein Psychiater sagt, dass Aleksey eine unsichere Person sei. Aleksey ist sich dessen aber nicht sicher.

 

In der Menuhin Schule traf er seinen “IGUDESMAN & JOO” Partner, Hyung-ki Joo. Nach einigen anfänglichen Differenzen, bei denen mehrere Personen die beiden davon abhalten mussten, sich gegenseitig mit Stühlen und Notenpulten die Köpfe einzuschlagen, bot Joo ihm eine Portion “Fish and Chips” an, welches er nicht abzuschlagen vermochte. Dies wiederum führte zu einer jahrelangen Zusammenarbeit, die in “A Little Nightmare Music” kulminierte, einer Show, die sie auf der ganzen Welt aufführen und Menschen zum Lachen bringen.

 

Nachdem Gidon Kremer sie mehrmals gehört hatte, wollte er auch an dem Spaß teilhaben. Nach einer Weile folgten weitere renommierte E-Musiker, die auch was zu lachen haben wollten, aber das ist wieder eine andere Geschichte…

 

Aleksey Igudesman spielt auf einer Santo Serafin aus dem Jahre 1717, zur Verfügung gestellt von der ERSTEBANK.

 

HYUNG-KI JOO

Hyung-ki Joo wurde geboren. Er ist Brite, aber schaut koreanisch aus, oder anders rum - oder beides. Schon beim Windeln wechseln zeigte er die ersten Anzeichen von komödiantischem Talent und bald danach auch seine Liebe zur Musik, als seine Eltern ihn beim Durchstöbern von Plattenläden erwischten, wo er pausenlos Musik von Mozart bis zu den Bee Gees hörte. – (Obwohl man die beiden Stilrichtungen schwer verwechseln kann, singt Hyung-ki immer noch öfters “Don Giovanni” im Stil von Barry Gibb.)

 

Im Alter von achteinhalb Jahren fing er an Klavierstunden zu nehmen und schon zwei Jahre später wurde er an der Yehudi Menuhin Schule aufgenommen. Dort fand er sich zwischen Genies und Wunderkindern wieder und war sich ziemlich sicher, dass er rausgeworfen wird. Geworfen wurde er, aber nicht hinaus, sondern von einem Teil seines Übungszimmers zum anderen - und zwar von Lehrern sowie auch von Schulkollegen wie Aleksey Igudesman.

 

Nach diesen schmerzhaften Erfahrungen erfand Joo eine neuartige Spielweise am Klavier, von ihm “Karate Piano” benannt. Obwohl seine Kindheitsjahre schwierig erschienen, bekräftigte das erst recht seine Liebe zur Musik.

 

Dennoch bemerkte er bald, dass die Welt der klassischen Musik heute mit dem Geist, in dem sie erschaffen wurde, nur wenig zu tun hat. So fing Hyung-ki an davon zu träumen, die klassische Musik an ein breiteres und neues Publikum heranzubringen, ein Traum, den er durch die Show “A Little Nightmare Music” verwirklichen kann.

 

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Igudesman und Joo spielten bei der Feier anlässlich meines 80. Geburtstags. Ich bin vor Lachen fast gestorben. Grossartige Musiker und grossartige Humoristen.                   Bernard Haitink

The funniest show on music and the life of musicians I have seen. I couldn‘t stop crying of laughter for the whole eveningside.

Gidon Kremer

Ihre Videos wurden über 20 Millionen Mal auf YouTube angesehen. Ihre Live-Auftritte wurden u.a. auf CNN und im ZDF übertragen.

Termine


Dienstag 14.05.13
20:00 - SAL, Schaan

CHF 60, 50, erm. 15

Dauer: 120 min.