Musik


I am glad I found you - Ein Abend mit Musik von Neil Young

Nach Navid Kermanis Roman «Das Buch der von Neil Young Getöteten»

Theater Konstanz


«Das Buch der von Neil Young Getöteten» ist mehr als nur das schönste, klügste, verrückteste Buch, das je über Rockmusik geschrieben wurde – es ist eine Hymne auf das Leben. Mit den berüchtigten Dreimonatskoliken fängt es an – Abend für Abend windet sich die neugeborene Tochter des Erzählers in Krämpfen. Das einzige wirksame Gegenmittel: die Songs von Neil Young. Für Vater und Tochter beginnt eine Reise durch den Kosmos des kanadischen Musikers hin zu den verlorenen Illusionen und flüchtigen Augenblicken des Glücks.  

Wulf Twiehaus brachte in der vergangenen Saison bereits «It takes one to know me. Ein Abend mit Songs von Johnny Cash » mit grossen Erfolg auf die TAK-Bühne. Nun lässt er in einem berührenden musikalischen Abend den kanadischen Rockmusiker Neil Young und den Friedenspreis-Träger des deutschen Buchhandels Navid Kermani aufeinander treffen. Ein Abend über die Macht der Musik und die Frage nach dem Sinn des Lebens.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Stefan Gansewig
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Katrin Hieronimus
KOSTÜME: Katrin Hieronimus
DRAMATURGIE: Laura Ellersdorfer
MIT: Ingo Biermann, Axel Julius Fündeling
MUSIK: Stefan Gansewig, Arpi Ketterl, Rudolf Hartmann, Frank Denzinger
WEITERE: Miriam Dold, Christine Bertl
 Nicht einer Handlung folgend, sondern aus der vertieften, assoziativen Beschäftigung mit der Musik und den Texten ergeben sich grundsätzliche Gedanken zu Liebe, Vertrauen, Glauben, Heimat und Verlust. Dass das nicht zum musikwissenschaftlichen oder philosophischen Vortrag wird, hat einerseits mit Axel Julius Fündeling zu tun. Er verkörpert den jungen Mann und dessen Vaterliebe ebenso glaubwürdig, wie seine Leidenschaft fast aus ihm herausplatzt. Andererseits sind da Ingo Biermann und die vierköpfige Band…mit Stefan Gansewig, Rudolf Hartmann, Albert Ketterl und Frank Denzinger. Und die rocken so cool, dass sie Neil Young und seiner Band Crazy Horse alle Ehre machen. [...]Wer vor diesem grossartigen Abend noch keine Musik von Neil Young in seinem CD-Gestell hatte, wird das zweifellos ändern wollen.
Andreas Stock, Thurgauer Zeitung/St.Galler Tagblatt 1.11.2016

 Mit „I’m glad I found you“ verschafft Wulf Twiehaus im Theater Konstanz Navid Kermanis Text und Neil Young eine berauschende Bühne.
Maria Schorpp, Südkurier 2.11.2016

Die Ebenen zwischen Musiker und Fan, zwischen Akteur und Zuschauer, zwischen Generationen werden geöffnet und verweben sich, wie es nur mit Musik möglich ist. Manche Platten sind der Soundtrack unseres Lebens – ohne sie wäre es anders. Diese Botschaft kommt an. [...] Die Band Crazy Horse mit Ingo Biermann als Neil Young und Stefan Gansewig als musikalischen Leiter trifft die Musik perfekt. Man hat das Gefühl, eine Zeitreise zurück in die kanadische Avantgarde zu machen.
Veronika Fischer, Kreuzlinger Zeitung, 4.11.2016

Doch die Erlösung naht, Neil Young (absolut authentisch gegeben von Ingo Biermann) gesellt sich dazu und nach einigen Songs auch Stefan Gansewig, begleitet von seinen absolut überzeugenden Mitmusikern (Rudolf Hartmann, Albert Ketterl & Frank Denzinger). [...]…wird hier eine musikalischer wie auch dramaturgische Umsetzung vom Feinsten geboten.
Christina Fischer-Bergmann, Magazin QLT 31.10.2016

Termine



CHF 35, 30, erm. 15