Musik


Mischa Maisky, Juri Gilbo und die Russische Kammerphilharmonie

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte


Elgar: Serenade
Tschaikowsky: Nocturne für Cello und Orchester
Bruch: Kol Nidrei für Cello und Orchester
Haydn: Sinfonie „La Passione“
Haydn: Cellokonzert in C-Dur

Mit seinen bald 70 Jahren vermag Mischa Maisky immer noch, weltweit Begeisterungsstürme im Auditorium zu entfachen. Seinem vollendeten Cellospiel voll glühender Intensität und tiefgründiger Poesie vermag sich kein Musikfreund zu entziehen. Der vielfache Familienvater hatte keinen einfachen Start in seine Künstlerkarriere: 1948 in Lettland geboren, feierte er zwar schon früh in der damaligen UdSsR Erfolge und studierte sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky. Das bewahrte ihn allerdings nicht vor einem Jahr Arbeitslager, vermutlich, weil seine Schwester nach Israel auswanderte. Schliesslich gelang es ihm dank einflussreicher Freunde und Bewunderer, ebenfalls nach Israel zu emigrieren. Wenig später verlegte Maisky dann seinen Wohnsitz nach Brüssel, wo er heute noch wohnt.

Mischa Maisky sieht sich als „Romantiker“ unter den Cellisten; emotionale Intensität gewichtet er höher als die von der Musikwissenschaft vorgegebene historische Aufführungspraxis. Perfekt passt dieses Spiel natürlich zu den Kompositionen von Peter Tschaikowsky und Max Bruch, beides Tonschöpfer romantischer Musik voller emotionalen Tiefgang. Aber auch Haydns geistreiches Cellokonzert entspricht dem zupackenden Spiel von Maisky.

Mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Juri Gilbo verbindet Maisky eine erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit; 1990 in St. Petersburg gegründet, hat sich dieses Orchester grosse internationale Beachtung eingebracht. Russisches Temperament: Genau das braucht es für Haydns stürmische Sinfonie La Passione!
Mischa Maisky, Violoncello
Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Juri Gilbo, Leitung

Termine


Mittwoch 27.09.17
20:00 - Vaduzer Saal, Vaduz
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Konzerteinführung 19.15 Uhr

CHF 90, 75, 50, erm. 15