Musik


Branford Marsalis Quartet

with special guest Kurt Elling


Branford Marsalis ist im Jazz ein Weltstar. Er stammt aus der Marsalis-Dynastie, die gleich fünf herausragende Jazzer hervorbrachte, und wurde rasch zum vielseitigsten Jazz Saxofonisten der Gegenwart. Er war schon in jungen Jahren Bandmitglied bei Art Blakey, spielte mit Sting, Tina Turner, Miles Davis und Herbie Hancock. Als Solist sucht er die Nähe zur europäischen Klassik und mit seinem Quartett spielt er Jazz-Standards auf höchstem Niveau. Für die aktuelle Tournee stösst der Sänger Kurt Elling zum Quartett.

Branford Marsalis
geboren in New Orleans, weltweit gefragter Saxophonist und zahlreich prämiert (darunter drei Grammys) hat im Laufe seiner Karriere neben seinen Fähigkeiten auch seinen Horizont stetig erweitert. Von seinen Anfängen als gefeierter Saxofonist, der der Kunstform Jazz neue Energie und neue Hörer beschert hat, konnte Marsalis auch als Komponist für Jazz wie auch Filmmusiken, als Bandleader, musikalischer Direktor der  »Tonight Show starring Jay Leno«, als Label-Eigner und als Lehrkraft an diversen US-Universitäten überzeugen. Die Liste der Namen, mit denen er zusammengearbeitet hat, spricht für sich: Miles Davis, Dizzy Gillespie, Herbie Hancock, Sonny Rollins, Sting, Harry Connick Jr., The Grateful Dead – wie man sieht, gilt der Mann nicht zu Unrecht als Ikone des amerikanischen Jazz. Sein 1986 gegründetes »Branford Marsalis Quartet« spielt, von ein paar kleineren Unterbrechungen der Anfangsjahre abgesehen, bis heute in gleicher Besetzung zusammen, was für ein Jazz-Quartett durchaus ungewöhnlich ist. In dieser jahrelangen Konstanz jedoch liegt der Schlüssel für ihr traumwandlerisches Zusammenspiel, von einigen gar als »telepathische Kommunikation« gepriesen. Rechnet man ihr enormes Repertoire an Eigenkompositionen mit ausdrucksstarken Melodien und ihren genüsslichen Hang zur musikalischen Provokation dazu, wird nachvollziehbar, warum das Branford Marsalis Quartet für alle ähnlichen Besetzungen inzwischen als Maßstab gilt.

Kurt Elling
Vierzehn (!) Jahre in Folge führte der Grammy-prämierte Elling die Kritiker-Bestenlisten im renommierten »DownBeat Magazine« an, die amerikanische »Jazz Journalists Association « kürte ihn in derselben Zeitspanne acht Mal zum »männlichen Sänger des Jahres« und jedes einzelne seiner bisher zehn Alben wurde für einen Grammy nominiert. Sein enormer Bariton umfasst vier Oktaven und beeindruckt mit technischem Können als auch emotionaler Tiefe. Ob eigene Kompositionen oder die moderne Interpretation von Standards – beides bietet die Ausgangsbasis für Ellings hochinspirierte Improvisationen – ob mit Scatting, Spoken Word oder Poesie. Seine Kunst der Vocalese, der Nachbildung von instrumentalen Melodielinien mit Wort und Gesang, macht ihn gewissermassen zum natürlichen Erbe von Pionieren wie Eddie Jefferson, King Pleasure und Jon Hendricks.

Die künstlerische Verheissung, die eine Zusammenarbeit dieser musikalischen Einheit mit einem Gastsänger vom raren Kaliber eines Kurt Elling darstellt, hat die Messlatte für alle Beteiligten deutlich höher gehängt. Jeder Musiker hat für diese spezielle Konstellation neue Stücke beigesteuert, die weit über das Great American Songbook hinausgehen. Auf ihrem gemeinsamen Album „Upward Spiral“ sind unter anderem Songs von Sonny Rolllins, Frank Sinatra und Sting zu hören.  
Branford Marsalis - Saxophon
Kurt Elling - Gesang
Joey Calderazzo - Klavier
Eric Revis - Bass
Justin Faulkner - Schlagzeug