Kabarett / Comedy


Bänz Friedli: "Ke Witz!"

Comedy


Bänz Friedli, landauf, landab berühmt durch seine Kolumnen in verschiedenen Schweizer Magazinen, im Fernsehen und aus der «NZZ am Sonntag», landete gleich mit seinem ersten abendfüllenden Kabarettprogramm «Gömmer Starbucks» einen Volltreffer. In seinem neuen Programm «Ke Witz» spürt er auf seine unverwechselbare nachdenklich-absurdkomische Art dem Wahnsinn des Alltags nach.  

«Ke Witz!» Weil das Leben die besten, zuweilen auch die absurdesten Geschichten schreibt, schöpft Bänz Friedli aus dem Alltag. Mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetztzeit nach, stellt er fest, dass wir vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verlieren, und fragt sich, weshalb manche Vereinfachungen so kompliziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri den Fernseher in Gang setzen muss, wer abends die «Tagesschau» sehen will. Die Premiere des neuen Programms findet am 11. Juni 2016 im Rahmen des Theaterfestivals «Blickfelder» im Zürcher Schauspielhaus statt.  

In hunderten Lesungen hat Friedli seine Bühnenpräsenz geschärft, ehe er 2013 am Festival «Blickfelder» als Comedian debütierte: mit dem Programm «Gömmer Starbucks?», das er in der Folge im ganzen Land rund 200 Mal vor vollen Rängen darbot. Die NZZ kürte ihn zur «Entdeckung des Arosa Humor Festivals 2013», und im Mai 2015 durfte Friedli den wohl bedeutendsten Kabarettpreis im deutschsprachigen Raum entgegennehmen, den «Salzburger Stier». Als «kritisch heimatverbunden, sympathisch philosophisch und verlässlich witzig» würdigte ihn die Jury. «Und jeden Tag wartet er auf das, was ihm das Leben in sein Textbuch schreibt. Um dann alles auf den springenden Punkt zu bringen.» Satire, die das Leben schreibt.  

Kein Jargon, den der Satiriker nicht entlarven würde. Ob Zivilschutzreglement oder Gratisblatt, Friedli liest noch den letzten Mist genau – ihm entgeht nicht, dass die Antworten auf grosse Fragen oft in den kleinen Dingen zu finden wären.Als Beobachter des Alltäglichen kennt man ihn. Friedli schrieb während zehn Jahren die Mutter aller Familienkolumnen und ist nach wie vor Woche für Woche im «Migros-Magazin» zu lesen, er bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF1, ist der einstige Pendler aus «20 Minuten» und der bahnfahrende Beobachter aus dem «BLS-Streifzug».  

Er schenkt den unscheinbaren Begebenheiten Bedeutung, feiert den Alltag als grosses Abenteuer. «Reines, pures Vergnügen!», lobte Mundart-Doyen Christian Schmid auf Radio SRF. «Politisches, Kulturelles, Gesellschaftliches – Bänz Friedli bringt es auf den Punkt und imitiert die Slangs mit einem Maul, das fast alles kann.»   Als Entertainer weiss Friedli auf Orte und Gegebenheiten einzugehen, jeder Abend ist ein Unikat. Eine Achterbahnfahrt, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch, voller Überraschungen und mit der einzigen Konstante, dass YB ja doch nie Meister wird.

Termine


Donnerstag 09.02.17
20.09 Uhr - TAK
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CHF 35, 30, erm. 15