Schauspiel, Tanz


Der kleine Prinz

Theater und Tanz frei nach Antoine Saint-Exupéry

Daburu (T) in Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein

Saint-Exupérys weltberühmte Geschichte wird oft nur als poetisches Märchen gelesen. Tatsächlich ist sie auch eine Geschichte über die „sieben Todsünden der kapitalistischen Gesellschaft“ (Mahatma Gandhi): über „Politik ohne Prinzip, Wohlstand ohne Arbeit, Handel ohne Moral, Vergnügen ohne Gewissen, Erziehung ohne Charakter, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer.“
Die Ich-Erzählerin muss mit ihrem Flugzeug in der Wüste notlanden. Sie begegnet einem menschenähnlichen Wesen: Dem kleinen Prinzen, der auf seiner Reise durch die Planetenwelt auf dem 7. Planeten, der Erde, gelandet ist. Für beide ist die Wüste eine Zwischenstation; sie hoffen, wieder nach Hause zu gelangen. Die Fliegerin schraubt am Flugzeugmotor herum, und der kleine Prinz erzählt seine Erlebnisse. Soweit die Ausgangssituation.

Bei Saint-Exupéry sagt der Fuchs zum kleinen Prinzen: „Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.“ Deshalb konfrontieren wir in unserer Version den Text mit dem Tanz. Alle negativen wie positiven Eigenschaften der Menschen, seien es Eitelkeit, Herrschsucht, Verbohrtheit, Vereinsamung, aber auch Freundschaft, Ehrlichkeit und Liebe, kann der Tanz auf unmittelbare Weise ausdrücken. Tanz kann nicht lügen. Text und Tanz ergänzen und kommentieren sich gegenseitig.

Der kindliche Blick des Prinzen auf die Erwachsenenwelt eröffnet zudem Möglichkeiten für skurrile Situationskomik. Und die helle, gelbe Wüste ist mit ihrer Leere eine ideale Tanzfläche. Jeder Planet erscheint in einem anderen Licht. Die Tänzerinnen verwandeln sich in unterschiedliche Lichtgestalten. Mit seiner Kunst zu improvisieren und zu spielen hat er bereits im Stück „Die fliegende Katze“ beeindruckt.



Choreografie: Jacqueline Beck
Regie: Hanspeter Horner
Bühne: Wolfgang Meier
Kostüme: Katia Bottegal, Jacqueline Beck, Hilfswerk Liechtenstein

Mit: Katja Langenbahn, Leon Dahinden (Jeylan Beck)
Tanz: Sina Friedli, Pietro Cono Genova, Yukie Koji, Wolfgang Meier und Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Liechtenstein und der Region
Katja Langenbahn erhielt u. a. den IBK Förderpreis.

Saint Exupérys Kleiner Prinz wurde in 140 Sprachen übersetzt und gehört mit über 80 Millionen zu den meistverkauften Büchern der Welt.

„Der kleine Prinz ist ein Plädoyer gegen moderne Wegwerfbeziehungen, die mit einer SMS beendet werden.“ (Die Zeit)

Termine


Freitag 16.01.15
20.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Samstag 17.01.15
19.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Dienstag 20.01.15
14.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Mittwoch 21.01.15
10.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Donnerstag 22.01.15
14.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Freitag 23.01.15
20.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern

Samstag 24.01.15
19.00 Uhr - Gemeindesaal Gamprin
Diesen Termin in meinen Kalender speichern


Alter: 9+
Dauer: 70 min.