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[Jazz/Rock/Pop/Folk...]

Mittwoch | 31.03.10
20:00 h | SAL - Schaan
 
Öffnung zum Foyer mit Bar und speziellem kulinarischem Angebot (marrokanisch, türkisch, griechisch...) ab 18:30 Uhr, Einlass zum Konzert um 19:30 Uhr
Liberté

Khaled (Vocals)
David AUBAILLE (Keyboards)
Mustapha DIDOUH (Keyboards)
Bachir MOKARI (Percussions)
Alain PEREZ (Guitar)
Julien TEKEYAN (Drums)
Abdelouahed ZAIM (Luthe)
Maurice ZEMMOUR (Bass)


Theater am Kirchplatz
Reberastrasse 10/12
9494 Schaan
Liechtenstein

Vorverkauf
Tel. 00423 237 59 69
Fax 00423 237 59 61

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
9 bis 12.30 Uhr und
14 bis 17 Uhr

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Khaled

Khaled ist ohne jeden Zweifel der international berühmteste Vertreter der algerischen Volks- und Populärmusik Raï und zugleich einer der größten Stars der sogenannten Weltmusik.

In regelmäßig ausverkauften Sälen zelebriert dieser überaus charmante Mann die wohl emotions-reichsten Bühnenshows, die man erleben kann. Wenn seine Band Didi oder Aicha anspielt, dann braucht Khaled gar nicht erst anfangen zu singen – wie selbstverständlich übernimmt das Publikum diesen Part der Show im tönenden Chor für ihn. Seine Fans lieben ihren Star nicht zuletzt für seine Weltoffenheit, als auch für sein authentisches Auftreten. Sein Einfluss in der modernen arabischen Kultur, in Nord Afrika und in Europa ist enorm, doch reicht seine Botschaft weit über diese Grenzen hinaus und findet weltweit ihre Anhänger.

Khaled wurde 1960 in Oran, dem «Klein-Paris» Nordafrikas, geboren. In einem liberalen, weltläufigen Umfeld entwickelte sich Anfang der 70er-Jahre eine neue Form des Raï – eine Mischung aus algerischer Volksmusik mit Rock, Jazz oder Flamenco. Die Musik traf den Nerv der Zeit. Gesungen wurde von Liebe, Sexualität, Rausch und Freiheit. Die Regierung Algeriens verbot die Verbreitung des Raï im staatlichen Rundfunk. Bekannte Raï-Musiker wurden ermordet. Als es 1985 in Algerien zu blutigen Aufständen kam, flüchtete Khaled nach Frankreich. Der aufkeimende religiöse Fanatismus hatte das Spielen westlich inspirierter Musik lebensgefährlich gemacht. In Frankreich wurde er zum internationalen Star und landete in seiner Heimat auf der «schwarzen Liste» religiöser Fanatiker. Als Khaled im Jahr 2000 mit der jüdischen Sängerin Noa John Lennons Ballade «Imagine» ein Duett sang, kam es zu wütenden Protesten in der arabischen Welt. Bei mehreren Auftritten musste er von Leibwächtern auf die Bühne begleitet werden. Khaled wich jedoch nie von seiner weltoffenen Haltung ab, frei nach einem algerischen Schriftsteller sagte er: «Wenn man in Algerien spricht, stirbt man. Wenn man nicht spricht, stirbt man auch.»

Khaleds sechstes Album «Liberté» erschien im Frühjahr 2009.


Kulinarische Köstlichkeiten als Apéro

Vor dem Konzert von KHALED offerieren drei Vereine aus Liechtenstein kulinarische Spezialitäten aus dem Maghreb und dem Orient. Die Stände sind im Foyer des neuen Rathaussaals aufgestellt. Der marokkanische Verein Liechtenstein bietet ein orientalisches Buffet mit warmen Tellergerichten an. Der türkische Frauenverein und der griechische Verein haben Spezialitäten aus ihren Ländern wie zum Beispiel Weinblätterwickel, Bulgur- und Linsensalat und vieles andere mehr im Angebot. Die Vereine und der LED als Kooperationspartner des TaK freuen sich, das Publikum in kulinarischer Weise auf die Musik des algerischen Künstlers KHALED einzustimmen.


"Khaled hat die Pop-Routine abgeschüttelt und sich auf seine Wurzeln besonnen. «Liberté» ist das seit langem stärkste Album des Raï-Stars.[…] Die Produktion ist eine Zeitreise zurück zu den Ursprüngen von Khaled, so wie wir ihn in Europa kennen gelernt haben. Es hat die Ehrlichkeit und die Verletzlichkeit von «Khaled» aus dem Jahre 1992." (globalsounds.info)

"Wie in seiner besten Zeit präsentiert Khaled den Raï als den musikalischen Bastard, der er immer schon war: dabei reichen die stilistischen Außeneinflüsse von knalligem Latin-Rock (“Yamina”) über Reggae (“Sidi Rabbi”) bis hin zu marokkanischer Gnawa-Musik und ländlichem Blues (“Gnaoui”)."